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es ist schon erstaunlich, wie sich menschen und hörspiele verändern. damit meine ich mein hobby und mich. so viel offenheit am abend? das muss am sizilianischen nero d’avola liegen. oder an der tatsache, dass ich diese zeilen in einen schwarzen „schoßaufsatz“ tippen darf, der mich zur zeit viele stunden der freudigen einarbeitung kostet. aus den drei fragezeichen wurden die drei (dr3i). aus mir wurde ein anderer. ja nun, das gilt wohl für jede/n andere/n auch und für die welt an sich sowieso. aber ich muss erstaunt zur kenntniss nehmen, dass manches nicht mehr so ist, wie es – sagen wir mal – vor einem jahr noch war. es schreitet nicht nur die zeit voran, sondern auch eine ganze reihe lebensumstände haben sich aus dem gleis bewegt. ein spezial gelagerter sonderfall? eher die normalität? eins ist klar: normal ist das alles nun wirklich nicht. das problem mit „vom gleis“ ist immer, dass man im regelfall auf dem nicht-gleis landet. nur stellt sich dann die frage, wie man jemals wieder einen bahnhof erreichen will. bahnhof bedeutet, immerhin näher an einem ort zu sein, an dem man länger verweilen kann. das wäre ja schon einmal was. doch zu zeiten fällt das unterwegs-sein mit rast- und ziellosigkeit in eins. ich frage mich: hatten die drei ??? eigentlich auch vor, für immer insbesondere in den ferien spannede kriminalfälle sprechend zu lösen? und hatte ich vor, die rastlosigkeit zum ziel zu erheben? das könnte mir wohl alfred hitchcock sagen, wenn peter pasetti noch am leben wäre. aber weil die umstände eben andere geworden sind, wird es dazu nicht kommen können. gleichwohl ich vielleicht nicht ankommen. das leben ist vermutlich ein witz, den einem am ende erst mal jemand erklären muss. vielleicht lässt sich dann herzhaft darüber abschlusslachen … gute nacht allerseits.

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